Povertry

1

 

Nach oben schauen,

wo gewitter in gemäuer gegossen wird

ich schiebe einen strauß rauch vor die türen

knarrende wolken aus fingernägeln

gebraut,

wird seine blasen los-

ein regen-rinnen

didgeridoo

trötet clown zwischen

einen anderen tag ohne morgen

zeilen auf zellstoff zerlegt zeigen Geigen

die auf klaviere weinen

ölstinkende tränen musizieren

der Wahnsinn!

 

 

 

2

 

Ich höre den mond zurückschreien

Meine wege sind ölzweige versunken in stirnen

Ich messe deine küsse wie schlangen

Unter hautlosem mambo

Im teerparkett schreien mäuse grün

Die namen von vier fremden in die lieder eingraviert

Schleicht ein rest deiner muskeln um mein gelenk

Tausend augen von dissoziativen spindeln aus blutgarn

Gewebt seilen eisenschnee in die dampfenden löcher im himmel ab

Ich schreie beim einatmen und schmecke winzige gläser

An jedem gesicht

 

 

3.

 

schreie zurechtrücken

gefrorenes licht ist ozeangesang

er flüstert, reiß dir die beinchen aus

leg dich auf die dunkelheit und fühle

ihre hände in deinen taschen wühlen

 

 

Wolkenpandemien

Schleifen die Sonne über den Himmel

Als hätte ich nichts falsch gemacht

Tarne ich meinen Kinderschrei

Als Orgasmus

Infektiöses Wasser

Schießt durch die Zellen

Malt Doppelhelixäxte

Ich wate die Stunden hinab

Klettere mir am Brustkorb empor

Das Kinn ist zerstoßen

Licht quillt hervor

Tollwütiges Licht

 

 

 

A.K.A

 

 

Ich schließe meine augenen

Häute

Um dich kratzriechen zu können

Deine Achat-

Arachnen

Atemschlangen

Schlagen sich mitbreitend

Ins Gehäuse und

Den Äquilibriumsfetzen

In

Mein Sternenhetzen

Gegen den eigenen

Streitdeichselnen

Eid

Echsen

Tod

 

 

 

Hinter dem Kratzen an Türen

Röchelt schwarz

Die Krähe

Schnabelwärts

Zerrt sie

Den Flügelschlag

Durch die Katzen

16.11.09 12:29

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